Elise Frank
Geboren am 1. Januar 1996 in Tarbes, formte Élise Lounici – heute bekannt als Elise FRANK – ihre musikalische Identität zwischen der Songwriter-Arbeit ihrer Teenagerjahre und der Energie der Band Spooky Poppies. Während der Covid-Pandemie verfeinerte sie ihren Solo-Stil, indem sie ihr Schlafzimmer in ein Labor verwandelte, um sich wieder mit einer rohen, unverfälschten Aufrichtigkeit zu verbinden. Ihr kühner, schnörkelloser Sound verschmilzt tiefen Blues mit dem Garage-Rock der 90er- und 2000er-Jahre. Unterstützt von Cristal Production ab 2022, kehrte sie als Power-Trio auf die Bühne zurück und erfüllte sich einen Kindheitstraum mit einer Tournee durch Irland, dem Land der Live-Musik schlechthin.
Im Jahr 2023 veröffentlichte sie ihr erstes selbstproduziertes Album I’m a Phony and a Fraud. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten: Gelobt von Rock & Folk, nahm sie an Großveranstaltungen wie den Cognac Blues Passions an der Seite von Buddy Guy teil und spielte im Vorprogramm von Künstlern wie Robert Finley oder Delgres. Ihr Aufstieg beschleunigte sich 2024 mit einem beachteten Auftritt beim Rory Gallagher Festival und ihrer Aufnahme in die Encyclopédie du Rock en France. Zudem komponierte sie die Filmmusik für den Dokumentarfilm Targuia.
Das Jahr 2025 markierte einen internationalen Wendepunkt: Sie unterschrieb bei Ruf Records, nahm offiziell den Namen Elise FRANK an und veröffentlichte das Album I Didn’t Pay For It gemeinsam mit der Gitarristin Laura Chavez. Heute ist sie aus der Szene nicht mehr wegzudenken; sie tourt durch Europa und setzt sich auf deutschen Bühnen im Rahmen der Blues Caravan 2026 durch, womit sie ihren Status als Botschafterin eines authentischen und beseelten Blues festigt.