Gregory Porter
Als er 2013 im Montreux Jazz Club zu Gast sein durfte, galt der kalifornische Crooner noch als Spätzünder des Vokaljazz, der erst mit vierzig Jahren durch zwei erstklassige Alben bekannt wurde: Water und Be Good. Mit seiner natürlichen Eleganz, unterstrichen durch eine bis zu den Augenbrauen heruntergezogene Kappe, beschwor der ehemalige Hoffnungsträger des American Football in Montreux die Wurzeln des Gospel und den Geist von Nat King Cole, Donny Hathaway oder Bill Withers herauf. Anschliessend unterzeichnete Gregory Porter einen Vertrag bei Blue Note, eroberte die grössten Bühnen der Welt vom Broadway bis zur Royal Albert Hall und wurde zweimal mit dem Grammy Award für das beste Vokaljazzalbum ausgezeichnet. Nun ist er bereits zum vierten Mal zum Festival geladen und kehrt nach Montreux zurück, um universelle Werte in melancholischen Balladen und gedämpften Klängen zu besingen. Voller Strahlkraft natürlich.
Jazz
Jazz, Soul
MJF Heritage
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