James Baker
Mit 24 Jahren geht James Baker weiterhin einen einzigartigen Weg in der neuen französischen Musikszene. Der aus der Pariser Vorstadt stammende Autodidakt formt ein Universum an der Schnittstelle von Indie-Pop, Alternative Rock, Elektro und Rap. Als Autor, Komponist und Interpret verantwortet er jeden Winkel seines Projekts – vom Songwriting über die Produktion bis hin zur visuellen Ästhetik.
James Baker ist nicht nur Musiker: Er ist Geschichtenerzähler. Seine Liebe zum Kino durchzieht sein Werk und verleiht seinen Stücken eine seltene narrative und emotionale Dimension, wie Szenen aus einem intimen und sinnlichen Film. Nach mehreren prägenden Projekten arbeitet er derzeit an Romy Rose, einer konzeptionellen Doppel-EP, die vom Film Eternal Sunshine of the Spotless Mind inspiriert ist. Getragen von einer alternativen Ästhetik, verbindet dieses neue Projekt melancholischen Pop mit elektronischen Glanzlichtern und schöpft aus Einflüssen wie Djo, Fontaines D.C., Daft Punk oder The Strokes. Romy Rose erforscht Themen wie Erinnerung, Verdrängung, den Wunsch nach Auslöschung und die Persistenz von Gefühlen, selbst wenn man sie vergessen möchte.
In diesem labyrinthartigen musikalischen und visuellen Universum verzerren sich die Emotionen und verschwimmen die Orientierungspunkte. James Baker hinterfragt die Mechanismen der Verleugnung, den Schwindel der Liebe und die Zerbrechlichkeit der Identität mit roher Sensibilität. Er bricht mit Konventionen, um die Risse freizulegen, und bietet ein Werk, in dem jedes Stück wie eine traumartige Szene wirkt – mal sanft, mal verstörend, immer aufrichtig. Mit Romy Rose bekräftigt James Baker seinen Willen, nicht um jeden Preis zu gefallen, sondern den Kern zu treffen. Seine Kunst sucht nicht den Komfort: Sie sucht die Wahrheit.