Danny L Harle
Schweizer Exklusivität
Der Brite ist das Enfant terrible des Hyperpop und verkörpert gleichzeitig dessen Zukunft. Der begnadete Musiker, der sich von Videospiel-Gimmicks, den gewundenen Partituren von Philip Glass und dem primitiven House der 80er-Jahre inspirieren lässt, fühlt sich im Studio mit Caroline Polachek oder Dua Lipa gleichermassen wohl und widmet sich nun ganz den Randbereichen der Dance-Musik. Das Ergebnis: Harlecore (2021), ein erstaunlich schrilles, pulsierendes oder geradezu beunruhigendes Werk – ein genaues Spiegelbild unserer Zeit. Mit dem gerade erschienenen Album namens Cerulean (2026) setzt er dieses Experiment fort und verbindet Glitches, höllisch schnelle Tempi und gepitchte Vocals miteinander. Atemberaubend, umwerfend, kurz gesagt: absolut unverzichtbar.
Hyperpop, Dance, Electronic
Gabberpop, Hyperpop
Experimental Techno